Keine Freiheit ohne Gerechtigkeit und ohne intakte Natur

Ich bin überzeugt, dass es keine Freiheit ohne Gerechtigkeit und Solidarität gibt. Wer arm ist oder in sehr eingeschränkten Verhältnissen lebt, ist nicht frei. Freiheit und Gerechtigkeit entstehen nicht von alleine. Dafür muss vor allem auch die Politik sorgen.

Mehr Gerechtigkeit ist notwendig - dafür brauchen wir:

  • einen Mindestlohn und tariflich bezahlte, sozial abgesicherte Arbeit,
  • bezahlbare Mieten und aktiven Mieterschutz,
  • eine Rente, die den Lebensstandard erhält und Altersarmut verhindert,
  • eine Pflegeversicherung, die auch pflegebedürftigen Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht,
  • einen Sozialstaat, der seinen Bürgern ausreichenden Schutz vor Krankheit, Erwerbsunfähigkeit und Armut bietet,
  • eine gerechte Bildungspolitik, die allen Kindern die gleichen Startchancen bietet, sie fördert und motiviert, ihren Verstand und ihre Kreativität herausfordert,
  • eine Politik der Gleichberechtigung, die dafür sorgt, dass Frauen und Männer gleich bezahlt werden, gleiche Chancen auf Führungspositionen haben und frei entscheiden, wer wann für Haushalt und Kindererziehung zuständig ist.

Freiheit ohne Klima- und Umweltschutz funktioniert nicht. Wer keine Rücksicht auf die Natur nimmt, nimmt uns und unseren Kindern nicht nur die Lebensgrundlagen, sondern auch Freiheit und Lebensqualität.

Deswegen brauchen wir eine Klima- und Umweltpolitik, die

  • den Klimawandel stoppt
  • das Artensterben bekämpft und
  • die Natur als unsere Lebensgrundlage und Erholungsraum erhält und vor der Zerstörung durch maßloses Wachstum, überbordendem Verkehr und kurzfristigem Streben nach Profit schützt,
  • und die, in München, die renaturierte Isar und ihre Auwälder genauso schützt wie den Perlacher Forst, den Forstenrieder Park und die innerstädtischen Biotope und Grünanlagen.